Süßkartoffelauflauf mit Feta und Thymian

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Unsere Reise nach Vietnam im Februar hatte Vor- und Nachteile: Wenn der Sommerurlaub bereits auf Anfang des Jahres gelegt wird, entkommt man problemlos der kalten Jahreszeit, muss nicht frieren und auf Glatteis ausrutschen. Allerdings gibt es den Rest des Jahres eben auch keinen großen Urlaub mehr und dann, wenn alle anderen in den Sommermonaten ihre Koffer packen und in den Flieger steigen, bleibt man selbst zu Hause. Trotzdem kann man den Sommer auch in der eigenen Stadt zelebrieren und sich bei gutem Essen und einem Glas Wein für einige Minuten in die Ferne träumen – zum Beispiel nach Frankreich.

Frankreich hat es mir schon lange angetan. Ein Schüleraustausch in die Bretagne und mehrere Reisen nach Paris sorgten dafür, dass ich mich in das Land verliebt habe. Das Essen, die Natur, die Musik, das Lebensgefühl – nur einige Dinge, die ich an Frankreich so mag. Und noch eine Sache können die Franzosen richtig gut: Wein. Während ich also in meiner Berliner Wohnung sitze und mich mit einem sommerlichen Süßkartoffelauflauf in die Ferne nach Frankreich träume, darf ein kühles Glas Rosé* natürlich nicht fehlen. Ein perfekter Tagtraum: Mit Blick auf das Mittelmeer sitze ich mit Freunden beim Sonnenuntergang auf der Terrasse unserer kleinen Ferienwohnung im Landhausstil. Unverputzte Natursteinwände, bodentiefe Fenster und ein Strauß Kornblumen auf dem Tisch runden das Bild perfekt ab. Hach, ja. Der Süßkartoffelauflauf mit Feta und Thymian backt sich quasi von alleine. Ideal, denn so bleibt mehr Zeit, um den Sommer zu genießen. Dazu passt übrigens ein frischer Salat und etwas Baguette.

Man nehme (für eine Tarteform)

  • 2 große Süßkartoffeln
  • 1 große Zwiebel
  • 2 kleine Knoblauchzehen
  • 4 EL Butter
  • 3 bis 4 EL Mehl
  • 100 ml Rosé (zum Beispiel Rosé de France von Blanchet*)
  • 300 ml Sahne
  • 200 ml Milch
  • Gewürze: Salz, Pfeffer, geriebene Muskatnuss, getrockneten Thymian
  • 150 g Feta
  • frischen Thymian zum Dekorieren

So wird's gemacht

  1. Süßkartoffeln schälen und in ca. 0,5 cm dicke Scheiben schneiden.
  2. Ofen auf 200 Grad vorheizen.
  3. Zwiebeln schälen und fein hacken. Knoblauch ebenfalls schälen und durch eine Knoblauchpresse geben. Butter in einem Topf erhitzen und Zwiebel und Knoblauch darin kurz anschwitzen. Mehl einrühren und mit Rosé ablöschen. Sahne und Milch dazugeben und alles aufkochen lassen.
  4. Die Sahne-Mischung würzen und so lange köcheln lassen, bis die Sauce leicht eingedickt ist.
  5. Eine Kelle der Sauce in eine runde Form geben und die Süßkartoffel-Scheiben kreisförmig anordnen. Anschließend die restliche Sauce über den Kartoffeln verteilen. Feta mit den Händen über dem Auflauf zerbröseln.
  6. Der Auflauf wandert nun für 15 bis 20 Minuten in den Ofen, bis die Süßkartoffeln weich sind und der Feta leicht braun ist. Mit frischem Thymian dekorieren.

Der Rosé de France von Blanchet schmeckt übrigens nicht nur gut zum Auflauf sondern auch gut darin. Der fruchtige Charakter mit einem Hauch Erdbeere passt erstaunlich gut zu den süßen Kartoffeln und dem herzhaften Feta-Würfelchen. Im Sommer bei heißen Temperaturen trinke ich viel lieber in den Abendstunden ein, zwei Gläser prickelnden Weißwein oder fruchtigen Rosé statt einen schweren Rotwein.

Wie verbringt ihr den Sommer? Geht es für euch raus in die Welt oder müsst ihr euch wie ich mit Tagträumen vergnügen?

Eure Anne ♡

* Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Blanchet. Meine Meinung bleibt davon wie immer unberührt. Das Konzept und das Rezept für diesen Beitrag stammen von mir.

2 Kommentare

  1. Das klingt ja einfach mal ultra lecker….hab’s mir direkt gespeichert! – Tatsächlich verbringe ich den großen Teil des Sommers im Warmen, teils Küste und teils warmes Festland im Süden. 😉 aber Vietnam im kalten Winter klingt sehr verlockend 🙂

    • Deine Urlaubspläne klingen ganz wunderbar und ich wünsche dir eine schöne Zeit. Aber ich gebe dir absolut recht: Es war fantastisch, im Februar zwei Wochen dem kalten Winter zu entkommen und dafür ins warme Vietnam zu flüchten. Das würde ich immer wieder so machen. Nur statt zwei Wochen lieber gleich zwei Monate – um den kompletten Winter zu überspringen. <3 🙂

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