King’s Day in Amsterdam

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Ende April reiste ich für einige Tage in die Niederlande, um am 27. April den King’s Day zu erleben. Dafür besuchte ich vier verschiedene Hotspots in der Stadt, von denen ich euch erzählen möchte. Wo kann man den Feiertag am schönsten verbringen? Was sollte man an diesem Tag eher meiden und was muss man unbedingt am King’s Day essen?

Bevor ich euch von meinen Erfahrungen an diesem besonderen Tag in Amsterdam berichte, möchte ich euch kurz erklären, was der King’s Day oder Königstag überhaupt ist. Seit 2014 wird der King’s Day jedes Jahr am 27. April anlässlich des Geburtstages von König Willem-Alexander zelebriert. Doch ursprünglich feierten die Niederländer aber den Königinnentag. Mit der Geburt von Königin Wilhelmina am 31. August 1885 wurde der Königinnentag ins Leben gerufen. Als ihre Tochter den Thron im Jahr 1949 bestieg, wurde der Königinnentag von da an am 30. April – ihrem Geburtstag – begangen. Königin Beatrix führte diesen Tag zu Ehren ihrer Mutter weiter. Erst König Willem-Alexander verlegte das Datum wegen seines Geburtstages um drei Tage vor und deshalb feierten wir in diesem Jahr zum dritten Mal den Koningsdag. 2015 reisten übrigens anlässlich des King’s Day über eine Millionen Besucher aus der ganzen Welt nach Amsterdam.

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Die große Party anlässlich des King’s Day beginnt in Amsterdam bereits am Vorabend – in der sogenannten Königsnacht. In vielen Bars und Restaurant spielen Bands und auch auf den aufgebauten Bühnen im Zentrum gibt es schon Live-Musik. Das große Spektakel beginnt dann allerdings am nächsten Tag – dem 27. April.

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Ehrlich gesagt konnte ich mir unter dem King’s Day nicht sehr viel vorstellen. Ich hatte viel über den königlichen Feiertag gelesen, aber so richtig konnte ich mir kein Bild davon machen, schließlich gibt es bei uns in Deutschland kein vergleichbares Fest. Die Straßen, Häuser, Parks und Grachten verwandeln sich während des King’s Day in Amsterdam zum größten Straßenfest des Jahres. Überall in der Stadt gibt es kostenlose Konzerte, Straßenmärkte und Partys. Alle Niederländer und Touristen müssen an diesem Tag etwas orangefarbenes Tragen: T-Shirts, Hüte oder Blumenketten, alles ist erlaubt, Hauptsache es ist orange. Das hatte ich leider vergessen und musste mir deshalb am Vortrag des King’s Day noch eine Sonnenbrille in Orange kaufen.

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Gewappnet mit meiner orangefarbenen Sonnenbrille stürzte ich mich am Vormittag dann in den Trubel. Das Marriott Hotel* hat für den Tag einen Stadtplan mit allen Events und Veranstaltungen veröffentlicht, den ich zur Orientierung nutze. (Hier könnt ihr euch die Karte ansehen.) Von meinem Hotel aus startete ich meine Tour an der Haarlemmerstraat, einer großen und sehr beliebten Einkaufsstraße. Ein weiteres Highlight für mich: Amsterdam verwandelt sich am King’s Day in den wohl größten Flohmarkt der Welt. Überall in der Stadt stellen Familien kleine Tische vor ihre Häuser und verkaufen gebrauchte Kleidung, Schmuck, kleine Antiquitäten, aber auch selbstgebackenen Kuchen und Dosenbier. Die Haarlemmerstraat ist tatsächlich sehr überlaufen, aber es gibt auch einiges zu gucken und zu probieren. Traditionell trinken die Niederländer am King’s Day Oranjebitter (ein orangefarbener Likör) und essen Tompouce (einem Kuchen aus Vanillepudding und Blätterteig) mit orangefarbener Glasur.

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Von der Haarlemmerstraat bin ich dann zur Fährstation Westerdoksdijk gelaufen, um von dort aus mit der Fähre zur Station NDSM Werf zu fahren. Hier gab es eine Reihe von Attraktionen wie eine Feuershow mit Musik und einen großen Flohmarkt. Ich muss allerdings gestehen, dass es mir hier nicht so richtig gut gefallen hat. Mir hat hier die ausgelassene Stimmung wie auf der Haarlemmerstraat gefehlt und auch das Ambiente war nicht ganz mein Ding. Von dort aus ging es dann mit der Fähre zurück Richtung Hauptbahnhof. Mit den Fähren hinter dem Hauptbahnhof kann man übrigens kostenlos fahren – unabhängig vom Feiertag. Wer also nicht das Geld für eine Grachtenfahrt ausgeben möchte, muss nicht auf eine Bootstour verzichten.

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Meine nächste Station war dann der Vondelpark, wo es mir besonders gut gefallen hat. Auch hier gab es wieder Live-Musik, zu der getanzt wurde und sogar Jugendliche haben mit ihren Instrumenten gespielt. Väter und Söhne haben Schach spielen und Dosen werfen angeboten oder mit einer selbstgebauten Vorrichtung riesengroße Seifenblasen gemacht. Außerdem befanden sich hier sehr viele Stände für Street Food mit köstlichen Pommes und diversen richtig guten Saucen, vegetarische Wraps und auch Poffertjes, die natürlich nicht fehlen durften. Der Vondelpark ist eine wirklich schöne Kulisse für den King’s Day, denn Ende April blühen die Bäume und Tulpen, und nicht nur deswegen mein absoluter Lieblings-Hotspot für den königlichen Feiertag.

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Als ich bereits auf dem Heimweg war, entdeckte ich durch Zufall einen Straßenumzug mit Trommlern an der Leidsestraat. KalentuRa ist eine Gruppe, die karibische und brasilianische Musik spielt und ich sag‘ euch: Die haben es wirklich drauf und ordentlich für Stimmung gesorgt. Hunderte Menschen sind dem Straßenumzug gefolgt, haben getanzt und geklatscht. Wahnsinn! Die Leidsestraat geht über mehrere kleine Brücken, wo auch Bühnen aufgebaut sind und DJs auflegen. Auch hier lohnt sich ein Besuch. Mir hat es besonders gefallen, sich am King’s Day ein bisschen in den Straßen zu verlieren. Überall im Zentrum gibt es immer wieder kleine Hotspots für Live-Musik, leckere Imbissbuden und Attraktionen.

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Falls ihr im nächsten Jahr am King’s Day teilnehmen möchtet, solltet ihr für eure Reiseplanung beachten, dass fast alle Geschäfte und Museen an dem Tag geschlossen sind. Auch eine typische Grachtenfahrt würde ich an dem Tag nicht empfehlen, da die Kanäle mit Partybooten überfüllt sind und es sogar zu Staus kommt. Ebenfalls sind am 27. April viele Straßen für Autos und öffentliche Verkehrsmittel gesperrt. Die Konzerte, Flohmärkte und Bierverkäufe enden in der Regel um 20 Uhr.

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Ich hoffe, mein Bericht zum King’s Day in Amsterdam hat euch gefallen. Ich bin seit diesem Jahr ein großer Fan und kann euch eine Reise nach Amsterdam Ende April definitiv ans Herz legen. Natürlich wird der Königstag nicht nur in Amsterdam, sondern überall in den Niederlanden vor allem aber in den Größstädten wie auch in Arnhem, Utrecht und Den Haag gefeiert.

Liebste Grüße
eure Anne ♡

* Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Marriott International, die mich anlässlich des King’s Day nach Amsterdam eingeladen haben. Meine Meinung bleibt davon wie immer unbeeinflusst. Das Konzept für diesen Blogbeitrag stammt von mir.

2 Kommentare

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