Apfel-Ziegenkäse-Flammkuchen mit Rotwein-Zwiebeln

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Diese Woche hat einen schönen Start hingelegt, denn begonnen hat sie am Montag mit meinem Geburtstag. Yeah! Vormittags war ich mit einer lieben Freundin ausgiebig frühstücken und anschließend eine Runde bummeln. Abends ging es dann mit meinem Freund noch lecker Indisch essen und bei einem Gläschen Wein haben wir meinen Geburtstag ausklingen lassen. Mit der Familie feiere ich erst in gut zwei Wochen, denn morgen verschlägt es mich beruflich für einige Tage in die Niederlande. Deshalb muss die Feierei warten. Was genau ich in den Niederlanden machen werde, verrate ich euch allerdings erst später. Ein bisschen Spannung muss schon sein oder?

Heute dreht es sich erst einmal um eine schöne alternative zum klassischen Geburtstagskuchen, der ganz ohne Zucker, Sahne und Schokolade auskommt. Klingt langweilig und fad? Ach Quatsch! Wer mich gut kennt, der weiß, dass ich salzige und herzhafte Dinge viel lieber als süße mag. Warum also nicht einen herzhaften Flamm(!)kuchen zum Geburtstag servieren? So ein heißes Stück mit dünnen Apfelscheiben und überbackenem Ziegenkäse passt eh viel besser zum aktuellen Wetter. Der Herbst lässt grüßen. So langsam müssen wir uns vom schönen Sommer verabschieden, die Tage werden merklich kürzer und auch die Sonne verabschiedet sich demnächst in den Winterschlaf – und darauf spendiere ich erst einmal eine Runde Apfel-Ziegenkäse-Flammkuchen mit karamellisierten Rotwein-Zwiebeln.

Der Herbst schlägt sich bei mir auch immer in der Küche nieder. Während ich mich im Sommer vermehrt von Feta-Melonen-Salat und leichten Pasta-Gerichten ernähre, darf das Essen zum Ende des Jahres hin ruhig wieder deftiger werden. Der selbstgemachte Flammkuchen macht hierbei schon einen guten Anfang. Der dünne knusprige Teig und der süß-herzhafte Belag sind zusammen ein wahres Träumchen. Das Highlight bildet allerdings das Topping: Karamellisierte Zwiebeln, die in Rotwein* und Honig gekocht wurden, sind ein perfekter Wegbegleiter auf einem Stück Flammkuchen.

Man nehme (für ein großes Blech)

  • 300 g Mehl
  • 150 ml warmes Wasser
  • 1 Würfel Hefe
  • 6 EL Olivenöl
  • 1 TL Salz
  • 1 EL getrockneten Rosmarin
  • 1 Becher Schmand
  • 1 EL Frischkäse
  • 1 Apfel
  • 200 g Ziegenweichkäse
  • getrockneten Thymian
  • 3 EL Honig
  • 1 große rote Zwiebel
  • 1 EL Olivenöl
  • 50 ml Rotwein (zum Beispiel Rouge de France Trocken von Blanchet*)
  • 2 EL Honig

So wird's gemacht

  1. Mehl in eine Rührschüssel geben. Hefe in etwa 50 ml warmen Wasser auflösen. Zusammen mit dem restlichen Wasser anschließend zum Mehl geben. Olivenöl, Salz und Rosmarin-Nadeln unter den Teig rühren. Am besten den Teig kurz mit den Händen verkneten und anschließend für 30 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.
  2. Ofen auf 200 Grad vorheizen.
  3. In der Zwischenzeit Schmand und Frischkäse verrühren. Apfel waschen und abtrocknen. Anschließend Apfel und Ziegenkäse in dünne Scheiben schneiden.
  4. Zwiebel schälen und in dünne Scheiben schneiden. In etwas Olivenöl kurz anschwitzen. Mit Rotwein aufgießen und Honig dazugeben. Alles unter gelegentlichem Rühren für etwa 15 Minuten leicht köcheln lassen, bis der Rotwein eingekocht ist. Kurz zur Seite stellen. Tipp: Regelmäßig umrühren, damit nichts anbrennt.
  5. Den Flammkuchen-Teig noch einmal mit den Händen kneten und auf einem Backpapier sehr dünn ausrollen. Dann die Schmand-Frischkäse-Creme darauf verteilen. Erst die Apfelscheiben und dann den Ziegenkäse auf dem Flammkuchen geben. Etwas getrockneten Thymian darüber streuen.
  6. Flammkuchen für 15 bis 20 Minuten backen, bis der Teig knusprig und der Ziegenkäse leicht braun sind. Rotwein-Zwiebeln nach Belieben auf dem Flammkuchen verteilen und genießen.

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Ich muss euch wohl nicht sagen, dass die Rotwein-Honig-Zwiebeln zwar leicht nach Rotwein schmecken, Alkohol enthalten sie allerdings nicht mehr. Deshalb darf zum Essen natürlich ein Glas purer Rotwein nicht fehlen. Meine Empfehlung: der Rouge de France Trocken von Blanchet*. Bei Rotwein bin ich tatsächlich etwas wählerisch. Tatsächlich trinke ich wesentlich mehr Weißwein und Rosé. Woran das liegt? Die meisten Rotweine sind mir zu schwer, ich werde auch nach nur einem Glas schnell müde und bekomme am nächsten Tag oft Kopfschmerzen. Wohlgemerkt nach einem Glas – nicht nach einer Flasche. Deshalb trinke ich Rotwein meist nur bei meinen Schwiegereltern, weil sie offensichtlich einen guten Draht zu einem erfahrenen Weinhändler haben. Mit dem Rouge de France von Blanchet habe ich nun einen guten Tropfen gefunden, der schmeckt und sogar bezahlbar ist. Obwohl es ein trockener Wein ist, schmeckt er fruchtig und beerig. Kopfschmerzen und Müdigkeit konnte ich bisher auch nicht feststellen. Ich habe das für euch selbstverständlich ausgiebig getestet – nur aus beruflichen Gründen natürlich. Upsi! 🙂

Übrigens habe ich hier bereits über meine Erfahrungen mit dem Rosé de France von Blanchet geschrieben und euch ein köstliches Rezept für einen Süßkartoffelauflauf mit Feta und Thymian verraten.

Ich wünsche euch einen schönen Mittwoch. Ich werde dann ‚mal mit dem Koffer packen beginnen, der Flieger geht morgen schon um 6 Uhr. Hilfe!!

Eure Anne ♡

* Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Blanchet. Meine Meinung bleibt davon wie immer unberührt. Das Konzept und das Rezept für diesen Beitrag stammen von mir.

1 Kommentare

  1. So ein toller (Flamm)Geburtstagskuchen & dir natürlich noch nachträglich herzlichen Glückwunsch!Ich bin schon gespannt was du in den Niederlanden so machen wirst, für mich geht es nächste Woche nämlich lediglich zurück an die Universität, da klingt deine geheimnisvolle Reise durchaus spannender 🙂
    Alles Liebe
    hope

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