Eine Liebeserklärung an unsere Wohnung

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* Dieser Beitrag enthält Werbung für den Callway Verlag.

Soll ich euch etwas verraten? Ich bin nicht nur Bloggerin mit Leib und Seele, sondern auch leidenschaftliche Blog-Leserin. Neben zahlreichen Zeitschriften könnte ich auch stundenlang in digitalen Tagebüchern in der Blogosphäre schmökern. Natürlich interessiert mich vorwiegend die Food-Abteilung. Dicht gefolgt von Interieur.

Ich freue mich dann immer wie eine Schneekönigin, wenn Blogger, denen ich schon lange folge, eigene Bücher herausbringen – das ist dann ein bisschen so wie Blogger zum Anfassen. Ein Buch, in dem ich immer wieder gerne stöbere, ist das wunderschöne Wohnbuch von Stefanie Luxat: Wie eine Wohnung ein Zuhause wird*.

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Steffi ist ein absolutes Allround-Talent. Sie ist Journalistin, Bloggerin auf Ohhhmhhh, Buchverlegerin, Online-Shopbesitzerin und seit einigen Monaten auch Mama. Wie sie das alles managt, ist mir ein Rätsel. Von ihrem Organisationstalent und ihrer Disziplin hätte ich auch gerne eine kleine Ecke ab.

Für ihr Wohnbuch schaute Steffi bei ihren Liebsten durch das Schlüsselloch und gibt einen Einblick in deren Wohnungen. Steffi schreibt selbst darüber so herrlich sympathisch: „Als ich bei Freunden und Bekannten über den Fußboden robbte, um Kabel zu verstecken für die schönen Fotos, (…) durch ihre Betten kletterte, Kissen zurechtzupfte, Wäscheständer aus dem Bild schob…Ach, Sie glauben bei den Porträtierten sieht es immer so ordentlich aus? Nein, sonst wären sie nicht meine Freunde!“

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Genau solche kurzen Absätze sorgen dafür, dass das Buch so viel Spaß beim Lesen macht. Häufig fühle ich mich durch Interieur-Bilder etwas unter Druck gesetzt, denn auf den Fotos sehen die Wohnungen einfach unglaublich perfekt aus. Wenn ich dann von meinem Laptop-Bildschirm hochschaue und mir unsere Wohnung anschaue, ist da von Perfektionismus nichts zu sehen. Muss es aber auch nicht. Denn unsere vier Wände sind kein Cover für irgendeine Zeitschrift, sondern unser Zuhause. Hier leben wir. Hier wird es gelegentlich unordentlich. Hier darf auch der Abwasch ‘mal stehen bleiben.

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Für mich stellt Steffis wunderschönes Buch eine pure Inspirationsquelle dar. Natürlich denke ich hin und wieder: Dort möchte ich gerne einziehen. Jetzt sofort. So schön diese Wohnungen alle aber auch aussehen. Es ist nicht mein Zuhause, sondern das von jemand anderem. Denn dort finde ich nicht meine alten Familienalben, durch die ich gerne blättere. Nicht Omas analoge Kamera, mit der sie während ihrer Jugendzeit Fotos fotografiert hat und die sie mir im letzten Jahr geschenkt hat. Nicht den kleinen Fußabdruck aus Gips von meinem kleinen Neffen. Das alles machen unsere 70 Quadratmeter zu meiner Wohlfühloase, die nicht perfekt sein muss. Deshalb möchte ich auch unsere Wohnung mit keiner aus dem Buch tauschen. Nur ein bisschen träumen, Anregungen sammeln und mich inspirieren lassen.

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Liebt ihr euer Zuhause auch so wie es ist? Oder möchtet ihr manchmal in den Computer klettern und in die hübschen Wohnungen, die man dort findet, einziehen?

(Kleiner Tipp: Dieses hübsche Rauten Rock’n’Roll stammt auch von Steffi und gibt es hier neben viele anderen schönen Dingen zu kaufen.)

Liebste Grüße
eure Anne ♡

* Das Buch von Stefanie Luxat wurde mir vom Callway-Verlag als kostenloses Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Meine persönliche Meinung wird davon nicht beeinflusst. Ebenfalls stand mir frei, über das Buch zu schreiben.

4 Comments

  1. Liebe Anne,
    sehr schöne Worte von dir und deiner Liebe zu eurer Wohnung. Das Gefühl kenne ich zu gut, wenn man immer weiter stöbert in den ganzen perfekten Bildern und am liebsten in das Buch oder den Bildschirm hineinspringen würde. Aber ich finde auch, zuhause ist es immernoch am schönsten und das tolle ist doch, dass man sich die ganzen wundervollen Bilder anschauen kann und sich inspirieren lassen kann und doch sein eigenes Ding draus macht. Das macht diese faszinierende Interieur Welt ja auch aus. Sonst würden wahrscheinlich alle unsere Wohnungen irgendwann gleich aussehen und das wäre ja langweilig 😉

    Liebste Grüße
    Lea

  2. Das Gefühl kenne ich auch. Es gibt Bilder, in die ich am liebsten sofort einziehen würde. Aber am Ende des Tages ist mein Zimmer einfach das Beste, da es meins ist. Auch wenn es unordentlich ist, was meist der Fall ist. 🙂
    hope

  3. Liebe Anne,
    das Buch hast du aber schön beschrieben…..
    Ich habe es auch hier liegen.
    Es ist richtig toll.
    Ich liebe es auch in Bücher zu stöbern…..
    Liebe Grüße
    Jen

  4. Die schwarzen Rauten sehen super aus, ich hab sie mal in kupfer verschenkt!

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