Veganes Curry mit Kartoffeln und Ananas

Im Februar war ich zwei Wochen in Vietnam (Travel Guides folgen demnächst) und diese Reise hat mich nachhaltig beeinflusst. Woran ich das merke? Zum Beispiel koche ich seitdem mindestens zweimal pro Woche asiatische Gerichte. Gestern gab es meine heiß geliebte Kokos-Erdnuss-Sauce mit gebratenem Tofu und Jasminreis, die ich euch auch in meinen InstaStories gezeigt habe. Doch heute soll es um ein anderes Rezept gehen: ein veganes Curry mit Kartoffeln und Ananas. Das gab es so in der Art auch in Vietnam und ich musste unbedingt ausprobieren, ob ich das Gericht auch zu Hause hinbekomme. Seitdem ich das Rezept das erste Mal ausprobiert habe, musste ich es schon dreimal nachkochen, so gut ist es. Die Kartoffelstückchen werden direkt in der Kokossauce gegart und sind dadurch besonders aromatisch. Die Ananas gibt eine herrliche Süße, die an Sommer, Sonne und Strand erinnert. Einfach herrlich!

Damit auch ihr eine große Portion Urlaubsstimmung abbekommt, verrate ich euch natürlich das Rezept für dieses Knaller-Curry und bin gespannt auf euer Feedback.

Man nehme für 2 bis 3 Portionen

  • 4 mittelgroße Kartoffeln
  • 2 Möhren
  • 1 Paprika (rot)
  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 kleine Chili-Schote
  • 2 bis 3 EL Erdnussöl
  • 3 EL Currypaste
  • ca. 150 g Ananas (frisch oder aus der Dose)
  • 100 g Erbsen
  • 1 Dose Kokosmilch
  • 50 ml Gemüsebrühe
  • Spritzer Limettensaft
  • Gewürze: Salz, Pfeffer, Paprikapulver, Curry Madras
  • 3 EL Erdnüsse
  • 200 g Reis

So wird's gemacht

  1. Kartoffeln und Möhren schälen und in Stück schneiden – die Möhrenstückchen können ruhig etwas größer geschnitten sein. Paprika abwaschen und ebenfalls in große Stücke schneiden. Zwiebeln schälen und fein schneiden. Knoblauch schälen und durch eine Knoblauchpresse drücken. Chili in feine Ringe schneiden. Wer das Curry etwas weniger scharf mag, kann die Chili halbieren und die Kerne entfernen oder ihr lasst sie einfach weg.
  2. Erdnussöl in eine große Pfanne geben und erhitzen. Kartoffeln, Zwiebeln und Knoblauch scharf anbraten. Nach etwa fünf Minuten Möhren, Paprika und Chili dazugeben und weitere fünf Minuten anbraten. Currypaste unterrühren.
  3. Ananas schneiden und mit in die Pfanne geben. Gewürze unterrühren.
  4. Alles mit Kokosmilch und Gemüsebrühe ablöschen, kurz aufkochen und dann bei geschlossenem Deckel für 15 bis 20 Minuten bei niedriger Stufe köcheln lassen. Gelegentlich umrühren. Fünf Minuten vor Ende der Garzeit fügt ihr die Erbsen und den Limettensaft dazu.
  5. In der Zwischenzeit den Reis nach Packungsanweisung kochen.
  6. Nach insgesamt 25 Minuten sollten die Kartoffeln und das Gemüse weich sein. Sollte das Gemüse noch zu fest sein, lasst das Curry bei geschlossenem Deckel noch einmal für fünf Minuten köcheln. Curry dann noch einmal abschmecken.
  7. Erdnüsse hacken und über das Curry streuen.

Auf meinem Blog versteckt sich übrigens auch noch ein weiteres Curry-Rezept mit Blumenkohl. Die Fotos entstanden übrigens während meines ersten Jahres als Bloggerin – seitdem hat sich einiges an meinen Bildern getan oder?

Eure Anne ♡

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*