Amsterdam für Foodies

Ich liebe Amsterdam. Zwei Jahre in Folge besuchte ich diese tolle Stadt und bin immer wieder schwer begeistert. Amsterdam ist die perfekte Stadt für einen Kurztrip am Wochenende, obwohl es dort auch nach einer Woche sicher nicht langweilig wird. Ich besuchte Anfang September das letzte Mal die niederländische Hauptstadt, allerdings nur für ein kurzes Frühstück, dann ging es mit dem Zug weiter in den Norden auf die Insel Texel. Dieser kurze Stopp in Amsterdam hat mich daran erinnert, die Idee für diesen Blogartikel endlich umzusetzen: Amsterdam für Foodies. Ich verrate euch, was ihr unbedingt essen müsst, wenn ihr in der Stadt seid – eine Reihe typischer holländischer Spezialitäten.

Hier findet ihr übrigens meinen Travel Guide über Amsterdam mit Hotelempfehlungen, Shoppingtipps und den besten Sehenswürdigkeiten sowie den leckersten Cafés und Restaurants.

Pommes mit diversen Saucen – der absolute Klassiker

Die Niederlande sind bekannt für ihre guten Pommes, noch bekannter sind sie allerdings für ihre tollen Saucen. Ketchup und Majo kann schließlich jede. Hier wird Erdnusssauce, Hawaiisauce, Zitronen-Mayonnaise, grüne Pfeffer-Sauce, Currysauce, Käsesauce oder Apfelsauce zu den Pommes serviert. Klingt gut oder?

Stroopwafels – eine Spezialität aus den Niederlanden

Stroopwafels bestehen aus zwei runden Waffeln mit einer Karamellfüllung in der Mitte und man isst sie zum Kaffee oder Tee. Die Sirupwaffeln gibt es zwar auch bei uns in Deutschland, ihr solltet allerdings versuchen, in Amsterdam frische und selbstgemachte Stroopwafels zu essen. Die sind so viel besser als die abgepackten Produkte.

Amsterdam – das Mekka für Käsefans 

Holland ist definitiv ein Käseland und können auf eine jahrhundertalte Käsetradition zurückblicken. Ausgrabungen haben ergeben, dass es bereits vor 2.000 Jahren eine Art Milchwirtschaft gegeben hat. Auch heute spielt in den Niederlanden die Käse- und Milchproduktion eine bedeutende Rolle – so wird rund die Hälfte des produzierten Käses exportiert. Wenn ihr in Amsterdam seid, müsst ihr deshalb unbedingt einen Käseladen oder einen Käsestand auf einem Markt besuchen und euch mit regionalem Käse eindecken. Dabei solltet ihr nicht nur zu Gouda und Edamer greifen, sondern auch etwas weniger bekannte Produkte wie Beemster und Texelse Schapenkaas (Texeler Schafskäse) probieren.

Lakritz – süß, salzig, schwarz

Bei Lakritz scheiden sich ja bekanntlich die Geister. Ich liebe das schwarze Gold und kann davon nicht genug bekommen. In den Niederlanden ist die Auswahl an Lakritz wesentlich größer als bei uns und ich behaupte, dass das holländische Lakritz auch wesentlich besser schmeckt als unseres. Bei meinem nächsten Amsterdam-Besuch möchte ich unbedingt einen Besuch im Snoepwinkeltje, einem Candy Shop mit einer riesengroßen Auswahl an Lakritz und anderen Süßigkeiten, einplanen.

Gefüllte Kroketten und Bitterballen

Bitterballen sind sehr typisch für die Niederlande. Der kleine Snack ist eine runde, frittierte Krokette mit Fleischfüllung. Es gibt aber auch vegetarische Varianten wie gefüllte Kroketten mit Käse, die richtig lecker sind. Die Kroketten bekommt ihr in Amsterdam zum Beispiel bei FEBO. Dort gibt eine Art Snackautomat in XXL-Format. Ihr steckt Geld in den Schlitz und könnt dann ein kleines Türchen öffnen, um euch eine frisch zubereitete Krokette, einen Hotdog oder Pommes zu nehmen.

Kein Amsterdam-Besuch ohne Poffertjes

Die kleinen münzgroßen Pfannkuchen solltet ihr auf jeden Fall in Amsterdam essen. Serviert werden sie mit Butter und reichlich Puderzucker. Die kleinen Dinger sind so lecker und nur eine Portion ist definitiv nicht ausreichend. Poffertjes bekommt ihr in fast allen Cafés und Bäckereien. Sehr oft sind sie auch beim Frühstücksbüffet im Hotel zu finden.

Apfelkuchen – typisch niederländisch?

Nicht nur wir Deutschen lieben Apfelkuchen – auch die Niederländer bekommen davon nicht genug. Für den perfekten holländischen Apfelkuchen hat sicher jede Familie ihr eigenes Rezept, Zimt und geschlagene Sahne dürfen aber auf keinen Fall fehlen. Die beste Dutch Appeltaart von Amsterdam soll es übrigens im Winkel 43 geben.

Schoko-Streusel – nicht nur Deko auf Plätzchen, Gebäck und Co

Die Niederländer bestreuen zum Frühstück ihr Butterbrot gerne mit Schoko-Streuseln. Die stäbchenförmigen Körner bestehen aus Schokolade und Zucker, es gibt sie allerdings auch in verschiedenen Formen und Sorten wie weißer Schokolade oder mit Frucht. Eine Packung Hagelslag bekommt ihr in jedem Supermarkt.

Lömpia – kulinarische Grüße aus Asien

Die Kolonialzeit der Niederländer in Asien hat bis heute ihre Spuren in der holländischen Küche hinterlassen. Lömpia sind zigarrenförmige Frühlingsrollen, die die Niederländer gerne unterwegs snacken. Die Frühlingsrollen kommen ursprünglich aus China. Heute findet man sie in Amsterdam auf größeren Märkten oder mobilen Imbissbuden. Die frittierten Rollen bestehen aus Filoteig und sind häufig mit Glasnudeln und Gemüse gefüllt. Serviert werden sie mit einer süß-sauren Chilisauce.

Heineken – ein Schluck Amsterdam

Heineken gehört zu den drei größten Bierproduzenten der Welt und wurde 1864 in Amsterdam gegründet. Auch wenn es das Bier auch bei uns zu kaufen gibt, gehört es für mich zu einem Besuch in Amsterdam dazu. Obwohl ich normalerweise kein Bier trinke, schmeckt mir der Holländer doch ganz gut. Die Originalbrauerei von Heineken in Amsterdam kann übrigens besichtigt werden.

Was sind eure Food-Favoriten, wenn ihr in Amsterdam oder den Niederlanden seid? Habt ihr noch weitere Tipps?

Eure Anne ♡

2 Kommentare

  1. aaachhh du wundervolles amsterdam ;D ich liebe die stadt sehr und jetzt habe ich dank deines posts direkt lust bald wieder dahin zu fliegen!

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