Veganes Weihnachtsmenü

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Kaum zu glauben. In 24 Tagen sitzen wir alle gemütlich unter dem Weihnachtsbaum, schlürfen eine heiße Tasse Glühwein mit unseren Lieben und dürfen das ein oder andere Geschenk öffnen. Im Hintergrund dudelt leise Weihnachtsmusik. Ich liebe diesen besinnlichen Abend und genieße jede Sekunde. Doch ein ganz kleines bisschen wächst auch die Vorfreude auf den nächsten und übernächsten Tag, denn dann wird rund um die Uhr gefuttert. Das große Festtagsessen gibt es bei mir in der Familie glücklicherweise sowohl am ersten als auch am zweiten Weihnachtstag. Der Gedanke an warmen Apfelrotkohl und selbstgemachte Klöße bringt meine Geschmacksnerven schon heute zum Tanzen.

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Der ein oder andere von euch wird sich nun bestimmt wundern, warum ich nur von Rotkohl und Klößen spreche. Zu einem klassischen Weihnachtsessen gehört für die meisten auch ein Braten mit Ente, Gans oder Hirsch. Für die meisten – aber nicht für mich. Seit mittlerweile neun Jahren ernähre ich mich vegetarisch und die Fleisch-Komponente auf dem Teller habe ich bisher auch an Weihnachten nicht vermisst. Zum Glück nimmt meine Familie darauf Rücksicht und bereitet mir gerne eine Alternative zu. Als im Frühjahr von Alpro eine Nachricht in mein Mailfach flatterte – mit der Anfrage, ob ich nicht Lust hätte, ein weihnachtliches Menü zu entwickeln, war mein Foodie-Herz gleich Feuer und Flamme. Schon lange träume ich davon, ein vegetarisches Weihnachtsmenü zu entwickeln. Doch ich setze noch einen drauf und habe mich für ein veganes 3-Gänge-Menü entschieden. Und was soll ich sagen: Ich liebe es.

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Mit „Alpronista & Friends“ hat Alpro, wie ich finde, eine ganz großartige Idee ins Leben gerufen: 11 Monate, 11 Blogger und 11 Menüs. Jeden Monat stellt ein Blog zu einem bestimmten Thema sein Wunschmenü vor. Mel von Gourmet Guerilla hat zum Beispiel den Sommer mit einem Picknick gefeiert oder mit Jasmin von elbmadame ging es für eine kulinarische Reise nach Brasilien. Am Ende des Posts habe ich euch natürlich meine Blogger-Kollegen und ihre fantastischen Menüs verlinkt. Nun möchte ich euch aber erst einmal mein Festtagsmenü und natürlich alle Rezepte vorstellen.

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Das weihnachtliche Menü startet mit einer Maronensuppe, die ich mit Pumpernickel-Crunch serviere. Zu einem guten Besuch auf dem Weihnachtsmarkt gehört definitiv eine große Tüte mit warmen Maroni, über die ich mich dann direkt vor Ort und Stelle her mache. Und weil ich die kleinen Esskastanien so mag, wollte ich gerne wissen, wie sie sich im Topf machen. Eine selbstgemachte Maronensuppe stand schon lange auf meiner To-Cook-Liste und was soll ich sagen: Ihr müsst die Suppe definitiv probieren. Das Herzstück meines Weihnachtsmenüs ist allerdings der Hauptgang – gefüllte Süßkartoffel mit Tofu und veganem Dressing. Ich liebe Süßkartoffeln und zusammen mit Erbsen, Mais, getrockneten Tomaten, gebratenem Tofu und dem Dressing macht die Süßkartoffel auf jeden Fall eine sehr gute Figur und kann sich auch an Weihnachten sehen lassen. Kein Menü ohne ein Dessert. Mein süßer Abschluss bildet ein Bratapfel-Tiramisu, das nicht ganz klassisch daherkommt, weil ich es unter anderem ohne Kaffee zubereitet habe. Lecker ist es aber trotzdem allemal. So, nun nehmt Platz und lasst euch von meinem 3-Gänge-Menü verwöhnen.

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Vegane Maronensuppe mit Pumpernickel-Crunch

Man nehme für 4 Portionen

  • 100 g Porree
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 30 g Alpro Soja-Brotaufstrich + 2 EL
  • 400 g Maronen (ohne Schale)
  • 50 ml Weißwein
  • 800 ml Gemüsebrühe
  • Gewürze: Salz, Pfeffer, Paprikapulver, Muskat, Thymian
  • 1 kleines Bund Petersilie
  • Schuss Zitronensaft
  • 100 ml Alpro Soja-Kochcrème Cuisine
  • 8 Scheiben Pumpernickel

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So wird's gemacht

  1. Porree und Zwiebel schälen und in dünne Ringe schneiden. Knoblauch durch eine Knoblauchpresse geben. Alles mit Soja-Brotaufstrich in einem großen Topf anschwitzen.
  2. Esskastanien kreuzweise einschneiden und für 15 Minuten bei 200 Grad im Ofen backen. Anschließend werden die Maronen geschält und in kleine Stücke geschnitten. Tipp: Wenn ihr keine frischen Maronen findet, könnt ihr auch die gekochten Maronen aus der Vakuumpackung nehmen, die ihr dann direkt verarbeiten könnt.
  3. Maronen mit in den Topf geben und alles ca. fünf Minuten anschwitzen lassen und dann mit Weißwein ablöschen. Gemüsebrühe dazugeben und für 20 Minuten köcheln lassen. Würzen.
  4. Petersilie waschen, trocken tupfen und gehackt mit zur Suppe geben. Die Suppe anschließend mit einem Pürierstab fein pürieren. Je nach Geschmack noch einmal abschmecken. Tipp: Sollte die Suppe etwas zu dick sein, könnt ihr noch einen Schuss Gemüsebrühe dazugeben.
  5. Pumpernickel vierteln und in einer Pfanne mit etwas Soja-Brotaufstrich knusprig anbraten.
  6. Suppe in eine Schüssel geben. Mit etwas Soja Kochcrème Cuisine und einem Schuss Zitronensaft verfeinern und mit dem Pumpernickel-Crunch dekorieren.

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Gefüllte Süßkartoffel mit Tofu und veganem Dressing

Man nehme pro Portion

  • 1 große Süßkartoffel
  • 1 EL Olivenöl
  • 50 g Tofu (oder Feta – dann ist das Rezept allerdings nicht mehr vegan)
  • etwas Alpro Soja-Brotaufstrich
  • 50 g Erbsen
  • 50 g Mais
  • 50 g getrocknete Tomaten
  • 1/2 Bund Petersilie
  • für das Dressing:
  • 1 TL Agavendicksaft
  • 1 TL Senf
  • 50 ml Alpro Soja-Joghurtalternative Natur
  • 1 TL Walnussöl
  • 1 TL Tahinipaste
  • Gewürze: Salz, Pfeffer, Paprika- und Currypulver

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So wird's gemacht

  1. Süßkartoffel waschen, trocken tupfen, halbieren und mit Olivenöl einreiben. Anschließend die Süßkartoffel in etwas Alufolie einwickeln und bei 200 Grad für 60 Minuten backen. Die Süßkartoffel sollte dann butterweich sein.
  2. In der Zwischenzeit den Tofu in Soja-Brotaufstrich kurz anbraten und die getrockneten Tomaten klein schneiden. Tipp: Statt Tofu könnt ihr auch zerbröselten Fetakäse nehmen. Dann ist das Rezept allerdings nicht mehr vegan.
  3. Das Gemüse schwenkt ihr kurz bei mittlerer Hitze in etwas Soja-Brotaufstrich schwenke und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  4. Für das Dressing Agavendicksaft, Senf, Alpro Soja-Kochcrème Cuisine, Walnussöl und Tahinipaste verrühren und mit den Gewürzen abschmecken.
  5. Die Süßkartoffel-Hälften auf einen Teller drapieren und Erbsen, Mais, getrocknete Tomaten und Tofu zur Kartoffel geben. Mit frischer Petersilie dekorieren und mit dem Dressing servieren.

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Veganes Bratapfel-Tiramisu ohne Kaffee

Man nehme für 2 Portionen

  • für die Creme
  • 400 g Alpro Go On Quarkalternative Natur
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • für das Bratapfelkompott:
  • 3 große Äpfel
  • 50 g weichen Alpro Soja-Brotaufstrich
  • 6 EL braunen Zucker
  • 50 g Mandelstifte
  • Gewürze: Zimt, Muskat, Ingwer
  • für die Kekse:
  • 4 Stück Löffelbiskuit
  • 50 ml Alpro Sojadrink Original
  • 5 EL Kakaopulver

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So wird's gemacht

  1. Vanillezucker unter die Quarkalternative rühren.
  2. Für das Bratapfelkompott Äpfel schälen und in kleine Stücke schneiden.
  3. Apfelstücke mit Soja-Brotaufstrich und Zucker in einen Topf geben und alles bei niedriger Temperatur für 20 Minuten köcheln lassen. Regelmäßig umrühren, damit nichts anbrennt.
  4. Die Äpfel mit einer Gabel leicht zerdrücken. Mandelstifte und Gewürze unterrühren und abkühlen lassen.
  5. Alpro Sojadrink Original mit dem Kakaopulver verrühren. Löffelbiskuit grob zerbröseln und Kakao darüber träufeln.
  6. Alle Komponenten nacheinander in ein Glas schichten. Zuerst werden die Kakao-Löffelbiskuits ins Glas gegeben, danach folgen dann Quarkalternative und Bratapfelkompott. Zum Schluss noch einmal mit der Quarkalternative und einigen Mandelstiften dekorieren.

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Selbstverständlich möchte ich euch noch unbedingt die anderen tollen Menüs meiner Blogger-Kollegen zeigen:

  • Februar: Orangen-Salat mit gerösteten Kichererbsen, Kabeljaufilet in Joghurtmarinade mit gebratenem Pak Choi sowie Minz-Limetten-Lassi von julia.
  • März: Zucchiniröllchen mit Kräuterdip, bunte „Buddha Bowls“ sowie Erdbeer-Chiapudding mit Macadamiatopping von sofiecharlotte.com
  • April: Klößchensuppe, Spinattorte sowie Rhabarber-Joghurtalternative mit karamellisierten Walnüssen von detailliebe
  • Mai: pikantes Bohnen-Mandelmus auf Crostini, Zucchinisalat Carbonara sowie Kokos-Kaltschale mit Beeren und Zwieback von Gourmet Guerilla
  • Juni: griechischer Salat im Glas mit Mandeldrink-Dressing, vegane Burger Buns sowie vegane Brownies mit pflanzlicher Quarkalternative & Früchten im Glas von Hase im Glück
  • Juli: Zucchini-Chips mit Parmesan und Avocado-Dip, Kartoffelsalat mit Dill und Zitrone sowie Wassermelonen-Pizza von kochkarussell
  • August: Leichter Feldsalat mit Mango, brasilianisches Hühnchen in Mango-Kokos-Soße sowie minzige Ananas mit Zartbitter-Schokoladenpudding von elbmadame
  • September: Zucchini-Kürbis-Carpaccio, gefüllte Muschelnudeln in fruchtigem Tomatensugo sowie Haselnuss-Chiapudding mit Quark, Feigen und Äpfeln von eat this!
  • Oktober: herbstlicher Rohkostsalat, gebackener Butternutkürbis mit Mandel-Dip und Kürbistarte von
    von Gaumenfreundin
  • November: laktosefreier Zitronen-„Pudding“-Kuchen, Schichtspeise und Mandel-Macchiato von Tastesheriff

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Ich hoffe, mein veganes Menü hat euch gefallen. Habt ihr für mich noch weitere Rezeptideen für vegan-vegetarische Weihnachten? Wenn ja, freue ich mich über eure Tipps in den Kommentaren.

Weihnachtliche Grüße
eure Anne ♡

* Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Alpro. Meine Meinung bleibt davon wie immer unberührt. Das Konzept und die Rezepte stammen von mir.

3 Kommentare

  1. Sabine Funk

    Liebe Anne,
    In unserer Familie wird bekocht jährlich ein Teil der Familie den ganzen Rest, es wird reium gewechselt. Da kommen alle Onkel, Tanten, Eltern, Geschwister, Cousins und Cousinen zusamnen. Mit den jüngeren Generationen waren dann auch die ersten Vegetarier dabei. Da wird die Menüzusammenstellung jedes Jahr anspruchsvoller. Dieses Jahr ist unser Teil der Familie mit Kochen dran und ich hab mich heute spontan für die Zubereitung der Suppe und des Desserts bereit erklärt. Ich freue mich jetzt schon darauf, die Gerichte auszuprobieren und an Weihnachten dann zuzubereiten.

  2. Sabine Funk

    PS: ich sollte so einen Kommentar lieber am PC schreiben, nicht vom Smartphone. Die Rechtschreibung ist ja gruselig, und meine Fettfinger-Vertipper unentschuldbar! Das nächste mal korrekt, versprochen!

  3. Uiii das sieht super lecker aus! Wir machen zwar immer Raclette an Weihnachten, aber die Rezepte merke ich mir trotzdem mal 😉 Und total schöne Bilder übrigens!
    Liebe Grüße ♥

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