Tomatensuppe aus dem Ofen mit Tortelli

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Na, konntet ihr schon erahnen, wohin der letzte Stopp unserer kulinarischen Reise geht? Ganz genau: nach Bella Italia. Auch in unserem dritten Teil stehen wieder gefüllte Teigtaschen im Mittelpunkt. In Japan haben wir leckere Chinmi gegessen, in Polen traditionelle Pierogi. Bevor ich zu meinem heutigen Rezept komme: Ist euch schon einmal aufgefallen, dass es in fast jeder Küche der Welt gefüllte Teigtaschen gibt? Es gibt Dim Sum in China, Piirakka in Finnland, Empanada in Spanien und Südamerika, Kärntner Nudeln in Österreich oder Manti in der Türkei. Kaum ein Land hat keine eigene Teigtaschen-Kreation, die kunstvoll verschlossen und danach gebraten, gekocht, gedünstet oder frittiert wird. Spannend oder?

In Italien gibt es gleich eine ganze Reihe von gefüllten Teigtaschen: Ravioli, Tortellini, Agnolotti, Cappelletti und viele, viele mehr. Für meine kulinarische Reise nach Italien habe ich allerdings Tortelli von Steinhaus verwendet. Die gefüllten Nudeln ähneln optisch Ravioli und sind nicht mit Tortellini zu verwechseln. Bei Steinhaus findet ihr Tortelli mit verschiedenen Füllungen: Trüffel-Ricotta, Käse-Rucola, Tomate-Mozzarella oder Steinpilz-Champignon. Ich habe für meine Tomaten-Suppe aus dem Ofen allerdings die Spinat-Ricotta-Tortelli verwendet. Die grüne cremige Füllung ist nicht nur ein toller Kontrast zum leuchtenden Rot der Tomaten-Suppe, sondern auch geschmacklich harmonieren die beiden Komponenten sehr gut miteinander.

Die Basis dieser kräftigen Tomatensuppe kommt tatsächlich aus dem Ofen. Denn sie besteht zum größten Teil aus frischen Tomaten, die bei niedriger Temperatur im Ofen gegart wurden. Damit sie Wärmebehandlung im Ofen nicht alleine verbringen müssen, haben sich zu den Tomaten noch Zwiebeln, Knoblauch und reichlich frische Kräuter gesellt. Ich sag euch: Eure Wohnung wird ganz herrlich duften und Hunger ist damit definitiv programmiert.

Man nehme für 2 Portionen

  • 500 g Tomaten + etwas für die Deko
  • 3 kleine Schalotten
  • 3 bis 5 Knoblauchzehen
  • frische Kräuter (Thymian, Oregano und Rosmarin)
  • einen Spritzer Olivenöl
  • 1 Dose gehackte Tomaten
  • 100 ml Gemüsebrühe
  • Gewürze: Salz, Pfeffer
  • 1 große Handvoll Basilikum
  • etwas Parmesan
  • 1 Packung Spinat-Ricotta-Tortelli*

So wird's gemacht

  1. Den Ofen auf 80 vorheizen.
  2. Tomaten abwaschen, abtrocknen und auf ein kleines Backblech verteilen.
  3. Schalotten schälen, halbieren und mit auf das Blech geben. Knoblauchzehen ebenfalls schälen. Einen Teil der Knoblauchzehen in dünne Scheiben schneiden, den Rest im Ganzen zu den Tomaten verteilen.
  4. Einen Spritzer Olivenöl über die Tomaten geben und das Blech für mindestens zwei Stunden in den Ofen geben.
  5. Anschließend die ganzen Knoblauchzehen vom Blech nehmen (Tipp: Die Zehen bloß nicht wegschmeißen. Damit könnt ihr jedes Gericht aufpeppen!) und den Inhalt des Bleches in einen Topf füllen.
  6. Gehackte Tomaten und Gemüsebrühe hinzufügen und alles aufkochen. Kräftig mit Salz und Pfeffer würzen. Die Suppe pürieren und noch einmal für 30 Minuten leicht köcheln lassen. In den letzten vier Minuten die Spinat-Ricotta-Tortelli* dazugeben.
  7. Zum Schluss gehackten Basilikum unter die Suppe rühren und noch einmal abschmecken.
  8. Die Suppe auf zwei Teller verteilen und mit frischen Tomaten, Basilikum, geriebenen Parmesan und etwas Pfeffer dekorieren. Dazu schmeckt ein einfacher grüner Salat. Buon appetito!

 
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Ich hoffe, euch hat meine kulinarische Weltreise nach Japan, Polen und Italien gefallen.

Eure Anne ♡

* Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Steinhaus. Meine Meinung bleibt davon wie immer unberührt. Das Rezept und das Konzept für diesen Beitrag stammen von mir.

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